von Samstag, 24.10.20 ab 20 Uhr bis Sonntag, 25.10.20 um 24 Uhr
ist der Live-Stream hier an gleicher Stellen nochmals abrufbar.
"Steiles Leben" ist eine wilde, philosophische und rockige Reise in die gebirgige Welt des Thomas Huber, eine Reise, bei der Erfolg und Scheitern, Leidenschaft, Mut und Zweifel ganz nah beieinander liegen.
Thomas Huber gehört zu den bekanntesten Bergsteigern und Alpinisten unserer Zeit. Gemeinsam mit seinem Bruder bildet er das Extremsportduo „Die Huberbuam.“
In der Show erzählt Thomas Huber packend und live mit einzigartigen Aufnahmen
Thomas erzählt live von seinem Leben als Abenteuer, Bergsteiger und als Mensch.
Erlebe eine Geschichte über die Liebe zu den Bergen.
Über die Liebe zur Heimat.
Über die Liebe zur Familie.
Über den Tod und die Liebe zum Leben.
Thomas Huber erzählt seine Geschichte vom kleinen Jungen der sich an den Bergen austobte bis hin zu einem der bekanntesten Extremsportler und Bergsteiger der Welt.
Über den Live-Chat können die Besucher in den Chatrunden direkt an Thomas Fragen stellen.
Erlebe Thomas Huber direkt bei dir im Wohnzimmer online!
Thomas wird am 18. November 1966 im oberbayrischen Palling als erstes von drei Kindern geboren. Die Eltern, Maria und Thomas Huber, sind selbst bergbegeistert und ließen es sich nicht nehmen, die Kinder bereits in frühester Kindheit in die Welt der Berge zu entführen. Als Älterer wird er noch vor seinem Bruder Alexander von seinem Vater in die Kunst des Klettern eingeweiht und noch bevor die „Huberbuam“ gemeinsam ausrücken, unternimmt Thomas zusammen mit seinem Vater große Touren in den Alpen.
Als fünfzehnjähriger übernahm Thomas erstmals die Verantwortung in der Seilschaft mit seinem Bruder und schon bald formierten die beiden ein starkes Team. Ein erster, großer Erfolg gelang ihnen mit den alpinen Erstbegehungen von Vom Winde Verweht (X-) und Scaramouche X-, die vermutlich ersten alpinen Routen im zehnten Grad überhaupt.
Internationale Bekannheit erlangte Thomas schließlich, als ihm die erste Rotpunktbegehung von The End of Silence (X) gelingt, eine der schwierigsten alpinen Felsrouten weltweit. Dieses Können setzte er in den folgenden Jahren konsequent um, zusammen mit Alexander realisierte er in den folgenden an der riesigen Wand des El Capitan nacheinander die ersten freien Begehungen von El Nino (5.13b/X-), Golden Gate (5.13a/X-), Freerider (5.12d/IX) und der berühmten Zodiac (5.13d/X+). Damit ist Thomas zusammen mit seinem Bruder einer Protagonisten des Freikletterns an den Bigwalls. Ihre Vielseitigkeit zeigten die Huberbuam, als sie sich 2004 auch noch der Herausforderung des Speedkletterns stellten – dem Klettern auf Zeit, bei dem es darum geht, eine bestimmte Route in möglichst kurzer Zeit zu durchsteigen. Mit 1:51,34 hinterließen die Brüder nicht nur die schnellste Zeit an der Zodiac, sondern ihnen gelang damit die schnellste Begehung irgendeiner Route am El Capitan überhaupt.
1997 unternahm Thomas erstmals eine Expedition zu den großen Bergen der Welt. Zusammen mit Alexander, dem Münchener Toni Gutsch und dem Amerikaner Conrad Anker gelang die Erstbegehung der gewaltigen Westwand des Latok II (7108m) und erstmals wurde damit das Bigwallklettern auf über 7000 Meter angewendet.
Für Thomas kamen weitere große Erfolge an den Bergen im Himalaya und Karakorum hinzu: Die Erstbegehung von Shiva’s Line am Shivling (6543m), die Erstbesteigung des Ogre III (6870m) und die hart umkämpfte zweite Besteigung des Ogre (7285m). Für seine Leistung am Shivling wurde Thomas im Jahr 2001 mit dem renommierten Piolet d´Or ausgezeichnt.
Als aktuellstes Projekt stand der Speedrekord der Route Nose am El Capitan am Programm der Huberbuam. Die zentrale Südpfeiler am El Capitan ist wohl die berühmteste Felsroute der Welt und im Brennpunkt der Kletterwelt. Nachdem sich die Brüder im Jahr 2004 die schnellste Begehung am El Capitan holten, wollte die zwei sich auch noch den wichtigsten Rekord an der Nose holen. Die zwei Versuche und das vorläufige Scheitern dokumentierte der Regisseur Pepe Danquart im Film ‚Am Limit’, der seit März 2007 in den Kinos zu sehen ist.
Ebenso vor 2 Jahren hat Thomas über das Fallschirmspringen mit dem BASE Springen begonnen. Natürlich mit dem Hintergedanken, den steilen Aufstieg über eine Wand mit einem Schnellabstieg zu verbinden. Thomas fand eine wunderbare Herausforderung an den 3 Zinnen. Leider musste das Projekt bereits 2 mal verletzungsbedingt verschoben werden. „ Aber Träume sind da, um sie zu leben, wenn nicht heute, dann morgen“.
2007 gelang ihnen nach einer nur 3 wöchigen „warm-up-phase“ der grosse Erfolg.
Sie klettern in 2 Stunden, 45 Minuten und 45 Sekunden durch die Nose am El Capitan. Der Rekord ist geschafft!
Winter 2008 sind die Huberbuam unterwegs ans andere Ende der Welt, nach Patagonien. Sie Klettern als erste Seilschaft zusammen mit Mario Walder und Stefan Siegrist die 2000 Meter hohe, noch unbestiegene Westwand der Silla am Fitz Roy Massiv.
Es wird Sommer und die neuen Abenteuer warten.....
Gipfelbuch (Höhepunkte):