Traum und Abenteuer - Südafrika - Von Kapstadt zum Krügerpark - Dirk Bleyer - Sonntag, 07.01.2018 - Stuttgart - Linden-Museum
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Südafrika - Von Kapstadt zum Krügerpark
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Südafrika

Von Kapstadt zum Krügerpark

Live-Reportage mit Dirk Bleyer

Dirk Bleyer am Sonntag, 07.01.2018 live im Linden-Museum

Sonntag, 07.01.2018

16:30 Uhr

Stuttgart // Linden-Museum

  • Vorverkauf: € 16,50 / € 14,50
  • Abendkasse: € 18,00 / € 16,00

Tickets: ausreichend verfügbar

Tickets kaufen:

  • Vortrag
  • Referent
  • Video

In einer "tierisch" spannenden und humorvollen Live-Reportage steht Dirk Bleyer Rede und Antwort auf Fragen des südafrikanischen Safari-"Alltags". Monatelang ist er in der Kaprepublik unterwegs, um für seine neueste Multivision zu fotografieren.
Highways, Staubpisten und verborgene Elefantenpfade führen ihn hinaus zu subtropischen Stränden an der Garten Route, ins wilde Buschland der Karoo und zu ursprünglichen Dörfern in der Wild Coast und den Drakensbergen. Dabei erfährt der Reisende immer wieder südafrikanische Gastfreundschaft, ob beim König der Venda, im Township Soweto oder bei den Buschmännern in der Kalahari.
Bewaffnet mit Foto- und Filmkamera sowie jeder Menge Neugier durchforstet Bleyer mit einem Team von drei Kameraleuten die Nationalparks und Landstriche nach den Naturschätzen Südafrikas. Teilweise wurde ihnen Genehmigungen erteilt die bisher nur der BBC gewährt worden waren. Damit gelangen ihnen Aufnahmen von Tieren die nicht nur für den Fotografen von ungewöhnlicher Nähe waren.

Bleyers beeindruckender Vortrag in neuer höchster digitaler Qualität mit Filmsequenzen, witzigen Originaltönen und eigens zur Show komponierter Musik, steht ganz im Zeichen perfekter Unterhaltungskunst. Seine erfrischende Show überrascht mit skurrilen Beziehungen zwischen Mensch und Vierbeiner, die Fragen aufwerfen wie: „Was haben Erdmännchen gegen neue Autos?“ oder „Sollten Nilpferde fernsehen oder nicht?“…

Dirk Bleyer

Dirk Bleyer

Hätte er im ausgehenden Mittelalter gelebt, wäre Dirk Bleyer wahrscheinlich als Abenteurer in unbekannte Gefilde gesegelt. Mit Columbus Richtung Westen oder mit Bartolomeu Diaz entlang der afrikanischen Küste immer weiter gen Süden. Schon als kleiner Junge litt er an Fernweh. Als Fünfjähriger setzte er sich in den Kopf, den Löwen Clarence aus der TV-Serie Daktari zu besuchen, kam aber nur zwei Stadtviertel weiter, bis die Polizei ihn zu seinen Eltern zurückbrachte.

Fünfzehn Jahre später betrat der 20-jährige dann tatsächlich afrikanischen Boden. Was ein Ferientrip werden sollte, wurde zur zweieinhalbjährigen Entdeckungsreise. All die Malaria-Attacken hat er überstanden, aber von dem Fieber, das ihn auf dem Schwarzen Kontinent befiel, der Lust auf Neues, der Sucht nach dem Fremden, konnte ihn später nichts mehr kurieren. Denn als er schließlich nach Deutschland zurückkam und brav eine seriöse Ausbildung begann (ein Studium der Luft- und Raumfahrttechnik), wurde er in kurzen Intervallen immer wieder rückfällig. Es hält ihn einfach nichts daheim. Es gibt zu viel, was er noch nicht gesehen hat.

Diese Reise-Besessenheit könnte seinen Mitmenschen egal sein – wenn Dirk Bleyer nicht ein so begnadeter Fotograf und Erzähler wäre. Mit viel technischem Können, noch mehr Gefühl und einem Blick für das Besondere hält Bleyer auf seinen Abenteuer-Reisen Augenblicke fest. Wer diese Bilderbögen in Dia-Projektionen aufgeblättert bekommt, der geht im Geiste selbst auf Reisen. Tausende haben diese suggestive Kraft der fotografischen Impressionen am eigenen Leib gespürt. Kein Wunder, dass die renommierte Leica Camera AG seine Vorträge mit dem Gütesiegel „Leicavision“ auszeichnete.

Afrika, Burma, Bali, Borneo, Neuguinea, Neuseeland und Island – mit Bleyer ist die Ferne ganz nah. Und als 1989 der Eiserne Vorhang fiel, brach er –-gerade von einer 18-monatigen Asienreise heimgekehrt - mit der Kamera nach Osten auf und durchstreifte das Baltikum und Masuren. Auf den Spuren der Kreuzritter und Hanse-Kaufleute zog er durch die Städte und Dörfer an den östlichen Ufern der Ostsee, Orte, die gar nicht so weit weg von uns sind, aber in vieler Hinsicht exotischer als so manches Fernziel.

„The fine Art of Photography“ steht auf Bleyers Plakaten – und das trifft es gut. Seine einfühlsam kommentierten Diashows und Bildbände sind fesselnde Chroniken spannender Entdeckungsreisen mit der Kamera. Ganz persönlich und doch universell. Starke Bilder, die man in Erinnerung behält.

www.dirk-bleyer.de